Beiträge von 1pritzR

    Ich hab das Glück, fast nur auf dreispurigen, limitierten Autobahnen unterwegs zu sein. Da bei uns NIE geblitzt wird, bin ich quasi nur links als soziemlich Schnellster unterwegs. Da geht der Karl schon ganz passabel, wobei einen jeder Schnarcher ausbremst und man dann meist ganz schön in den Seilen hängt, bzw. immer runterschalten muss.


    Zweispurige AB wie die A3 in weiten Teilen sind leider echt eine Qual. Man muss dauernd LKW überholen und im unbegrenzten Bereich sind die ganzen Deppen, die ansonsten noch nicht mal eine Kurve vernünftig ausfahren können natürlich mit Vollstoff unterwegs.


    Seit ich etwas weniger auf den Motor achte und die Leistung einfach abrufe, bin ich mit den Fahrleistungen aber ganz zufrieden. Hab nur mehr und mehr das Gefühl, dass die viele Schalterei langsam der Kupplung zusetzt. Das nächste Auto hat aber definitiv mehr PS, evtl. bis dato ja ein Elektro- oder Brennstoffzellenflitzer.

    Für einen Motor mit dem Hubraum einer Milchtüte schon ;) Liegt an der Steuerkette, die, im Gegensatz zu einem Zahnriemen, auch mit Öl versorgt werden will.


    Die Werkstätten rechnen beim Öl leider nach dem schwachsinnigen Literpreis. Da kostet ein Liter vom 08/15-Standardöl dann gerne über 20 €, beim Karl also locker mal 80 €. Die Werkstatt kostet das Öl dabei keine 10 €...

    Ich würde keinen Leasingvertrag abschließen, wenn schon die Inspektionskosten außerhalb des Budgets liegen. Im Gegensatz zu deinem eigenen Auto riskierst du selbst mit kleinsten Schäden massive Nachzahlungen nach Vertragsablauf. Leider unkalkulierbar, wenn man aufs Geld schauen muss.
    Mal nachgerechnet was du so über die Jahre zahlst? Da ist oft nach 5 Jahren schon ein ganzes Auto drin, bzw. ein Gebrauchter schlicht erheblich billiger...


    Da es ein Leasingauto ist, wird eine Inspektion in der Fachwerkstatt unumgänglich sein, alleine schon zum Selbstschutz für die Rücknahme und dann evtl. vorhandene Mängel. Die Kosten belaufen sich auf 250 bis 300 €, da der Karl sehr viel Öl fasst und die Bremsflüssigkeit gewechselt werden muss.

    Lackstift (gibt's meines Wissens nach auf eBay mit dem richtigen GM-Farbcode der im Scheckheft steht), ist da denk ich trotzdem die beste und günstigste Wahl. Die breiten Kratzer bekommt man ganz gut überdeckt, die feinen kann man mit einem ganz dünnen Pinsel nachziehen. Aus 2 Metern Entfernung wird man da kaum mehr was sehen, solang man es nicht weiß.

    Mmh, vielleicht einfach zu ner freien Werkstatt gehen und sagen, die sollen die Beläge wechseln. Wenn das ne gute Werkstatt ist, würden die kritisch abgefahrene Bremsscheiben ebenfalls anmerken, dann hätte man Gewissheit.


    Mit diesem "ungleich abgefahren" Argument wird viel Schindluder betrieben und den Kunden künstlich Angst gemacht.

    Nordschleife mit einem geleasten Karl!? Sachen gibt's :P Wobei ich mich frage, wieviel man da mit 75 PS denn bremsen muss.


    Trotzdem irgendwie komisch. Bremsbeläge lass ich mir ja noch eingehen, aber die Scheiben bekommt man nach so kurzer Zeit nur kaputt, wenn man mit komplett abgefahrenen Belägen fröhlich weiterfährt. Das merkt man eigentlich nicht nur an der mäßigen Bremsleistung, sondern auch am Geräusch.

    Schreibt das nicht die Leasinggesellschaft vor, welche Werkstatt das machen soll? Nach der kurzen Zeit bereits neue Bremsscheiben zu brauchen, ist nahezu unmöglich, selbst Bremsbeläge halte ich für fraglich. Meine haben auch schon gut über 100 tkm gehalten und das mit mehr PS und flottem Fahrstil.
    430 € ist etwa das doppelte vom Normalpreis und das vierfache von der Selbstmontage. Ich würde auf jeden Fall eine andere Werkstatt aufsuchen.

    E-Bike eher nicht, da man damit nicht auf Radwegen fahren kann und gleichzeitig durch die relativ hohe Geschwindigkeit für Autofahrer schwieriger zu überholen ist -> Saugefährlich


    Pedelec wäre eine Option, aber max. 25 kmh sind nichts, was ich nicht auch ohne Motor schaffen würde. Bleiben nur die allgemeinen Nachteile eines Rads. Mit den aktuellen extremen Wetterbedingungen sommers wie winters keine Alternative zum Auto. Weder Bock auf frieren noch auf schwitzen.

    Dafür hat man wirklich keine Glaskugel gebraucht. PSA schraubt ja selbst ein paar hässliche Rumpelgurken in Tschechien zusammen (natürlich auf der gleichen Plattform), die zwar in Tests gegen den Karl abstinken, aber wesentlich profitabler sind, als den Karl über das alte GM-Vermächtnis aus Korea rüber zu schippern.


    Dass der Mokka mal zu den letzten "echten" Opel gehört, sagt ja eigentlich schon alles über den Zustand der Marke. Aber auch hier ist die Zukunft ungewiss, meines Wissens läuft die Produktion ja auch auf GM-Plattform in Südkorea. Es wird kommen, wie gedacht, PSA produziert auf einer Handvoll verschiedener Plattformen, klatscht dann unterschiedliche Stoßfänger dran und verziert alles wahlweise mit Opel, Peugeot oder Citroen.


    Die Marke ist klinisch tot. Alles was man als Opelfreund jetzt noch machen kann, ist beim nächsten Autokauf KEINEN Opel zu kaufen, damit sie vielleicht wenigstens mal in Frieden ruhen kann und nicht als Lachnummer oder Lokalkuriosität (Vauxhall) endet.