Beiträge von 1pritzR

    Mein Händler hat es auch so verlauten lassen, dass das später kommende System kaum nachrüstbar sein wird, außer natürlich man legt die goldene Mastercard auf den Tisch :P


    Ich für meinen Teil finde den Verzicht nicht schlimm, das verbaute Radio erfüllt alle meine Ansprüche an die mediale Untermalung des Fahrens und der einzige weitere Vorteil des IntelliLinks wäre die Navigation gewesen. Da diese aber so oder so ausschließlich über das Handy läuft, kann man auch einfach eine passende Handyhalterung kaufen, dann hat man lediglich einen etwas kleineren Monitor. Für Notfälle oder Funklöcher braucht man dann so oder so das GPS-Saugnapfnavi als Backup im Handschuhfach ;)


    Außerdem bleibt der Fortschritt ja nicht stehen, in ein paar Jahren ist selbst das modernste der heutigen Technik hoffnungslos veraltet. Wer wirklich technik-affin ist und immer die neueste Technologie nutzen will, kommt um Nachrüstsysteme im DIN-Schacht nicht umhin.

    Testverbrauch 5,9 l S


    Kommt nur mir das so vor oder versuchen Redakteure grundsätzlich, möglichst viel Sprit durch die Brennkammern zu jagen? 5,9 Liter sind ein halber Liter weniger als mein Punto im Mischverbrauch bei sehr sportlicher Fahrt schluckt (also Beschleunigung bis 5000 und Vollgas auf der BAB), aus dem kleinen Dreiyzlinder im Karl kitzelt man das doch höchstens raus, wenn man im Vierten auf der Autobahn Dauer-Volldampf gibt :rolleyes: Selbst beim Adam mit dem Vierzylinder-Sauger und dem deutlich größeren Fahrzeuggewicht kommt man bei normaler Fahrt mit guten 5 aus...


    Da find ich z.B. das Testverfahren der Auto, Motor, Sport besser, die geben grundsätzlich 3 verschiedene Fahrstile samt Verbrauch an und errechnen daraus eine mögliche Gesamtkombination. Der Verbrauch des Eco-Fahrstils ist da meist garnicht mal so weit vom Normverbrauch entfernt und man darf davon ausgehen, dass man mit den entsprechenden Spritsparkniffen noch deutlich drunter kommt ;)

    Bisschen was wäre ich schon bereit in ein Eco-Paket zu investieren, immerhin wird der Sprit in Zukunft teurer und mein Geld weniger wert sein, somit ist das doch die bestmögliche Investition :)


    Aber es muss sich halt auf dem Papier auch rechnen und das tut's in diesem Fall nur sehr bedingt, d.h. entweder erst nach langer zeit, bzw. garnicht, für den Fall, dass die Einsparnis zu 90% nur über die Spritsparreifen kommt...

    Man kann den angegebenen Verbrauch schon erreichen, wenn man will. Meinen Punto hab ich auch mit einer Tankfüllung mal mit unter 5 Litern im Mischverbrauch gefahren (Normverbrauch 6 Liter und es war einiges an Stadt und Landstraße dabei). Ob man die 0,2 Liter Differenz schafft, hängt natürlich, wie du schon sagst, vom Fahrprofil ab, wer ausschließlich Stadt fährt und an jeder Ampel nen Kavalierstart macht, wird vom reduzierten Abroll- und Luftwiderstand kaum was merken...


    Bin eigentlich schon jemand, der sich für's Spritsparen begeistern kann, garnicht so aus Umwelt- oder Geldgründen, sondern eher wie eine Art Wettbewerb ;) Aber natürlich muss trotzdem auch die Kasse stimmen. Und das Eco-Paket amortisiert sich frühestens nach 4 Jahren und 70 tkm, d.h. muss man ihn davor aus irgendwelchen Gründen verkaufen oder setzt ihn gegen den Baum, wird man sein Geld auch nicht wiedersehen, weil der Einfluss auf den Gesamtwert des Fahrzeugs sehr gering sein dürfte.


    Und ich werd eben den Gedanken nicht los, dass es sich quasi nur um Spritsparreifen mit 2 kleinen Details am Fahrzeug (Frontlippe und Dachspoiler) handelt, damit der Kunde das Gefühl hat, ein "großes" Paket zu kaufen. Niemand würde 250€ Aufpreis zahlen, nur um Eco-Reifen statt normalen zu haben, aber mit den Optimierungen klingt es für viele dann wohl kaufbar. Nur dass die Reifen nach 30-40 tkm in die Tonne wandern und man den Rest vom Paketpreis dann über die 10€ an gesparten Steuern pro Jahr reinholen muss :| Ich lass mich da gerne vom Gegenteil überzeugen, dass die Cw-Wert-Optimierung doch überraschenderweise einen nennenswerten Effekt hat, aber eigentlich ist es nicht grade schwer gut 4% Kraftstoff nur mit Eco-Reifen einzusparen, v.a. nicht auf dem Prüfstand und unter Laborbedingungen.


    Der Hauptnutzen solcher Eco-Pakete liegt meines Erachtens darin, dass in sämtlichen Tests immer von 4,3 Litern die Rede ist, weil man den Testern eine volle Hütte hinstellt und dass man mit 4,3 Litern genau auf 99 g CO2 (und damit unter die magische Grenze von 100) rutscht, klingt auch zu gut, um ein reiner Zufall zu sein :whistling:

    Was denkt ihr eigentlich so über das Eco-Paket? Ich hab das nicht genommen, weil sich die 250€ ja doch erst nach mehreren Jahren amortisieren (selbst wenn man die 10€ Steuerersparnis pro Jahr berücksichtigt) und ich irgendwie das Gefühl hab, dass die Hauptersparnis von den Spritsparreifen kommt (die weit vor der Amortisierungsgrenze schon verschlissen sein dürften) und nicht von den 2 optimierten Details.


    Was meint ihr dazu, habt ihr das Paket geordert? Habt ihr vielleicht Erfahrungen mit anderen Autos, bei denen derart geringfügige aerodynamische Optimierungen auch nur einen winzig kleinen Effekt hatten?

    Der Abarth 695 Biposto hat meines Wissens nach eine Öltemperaturanzeige im Mitteldisplay, allerdings ist das ja nun wirklich eher eine Rennmaschine mit Straßenzulassung, denn ein Straßenauto mit Rennsportcharakter ;)


    Ich denk für's normale Fahren kann man beim Karl auch drauf verzichten, wenn man ohnehin schonend und einigermaßen spritsparend fährt. Warum Hersteller drauf verzichten, obwohl man es ohne Aufwand als kleine Digitalanzeige irgendwo in ein Menü des Bordcomputers integrieren könnte, ist aber unverständlich.

    Wie verlässlich sind eigentlich die Steuerketten von Opel? Vom Agila meine ich gehört zu haben, dass es damals (2003 oder so) ab und an Probleme gab und wohl auch irgendeine Rückrufaktion. Hoffe doch sehr, dass sich da was getan hat. Hat hoffentlich auch festgeschriebene Kontroll- und Wartungsintervalle, damit die (hoffentlich seltenen) Werkstatttermine planbar bleiben und man den restlichen Service schön selbst machen kann :P

    Wie kann man denn von einer Öltemperaturanzeige überfordert sein? 8|


    Sind solche Leute auch überfordert, wenn sie den Ofen auf 200 °C vorheizen sollen?


    Ich fänd eine kleine LED nicht schlecht, die solange leuchtet, bis Öl und Wasser zumindest 90% ihrer Optimaltemperatur haben. So ähnliche Systeme gibt's meines Wissens ja auch in Sportwagen. Da kann sich dann auch keiner dran überfordern, derartige Individuen sind ja ohnehin viel zu beschäftigt mit gleichzeitig Lenken und Atmen :D

    ... das würde ich so nicht machen. bei Modernen Motoren ist die Wassertemperatur sehr schnell da, Bei meinem ST werden Balken angezeigt, vier Balken sind Normaltemparatur. Bei 20 Grad dauert das keine 90 Sekunden, bis das Wasser warm ist. Das ÖL ist nach 180 Sekunden mit Sicherheit nicht bei 80 Grad.Dumm, das die Hersteller durch die Bank die Öltemperatur verheimlichen.......


    Mmh, dann ist da mein Punto wohl noch etwas altmodisch in der Hinsicht ;) Bei komplett kaltem Motor und moderaten Außentemperaturen braucht das Wasser schon seine 7-10 Minuten, bis es komplett auf Temperatur ist. Im Hochsommer geht's natürlich schneller, im Winter umso langsamer, aber die übliche Zeit hat man irgendwann nach Pi mal Daumen ja eh im Gefühl.


    Ja, dass die Hersteller nicht mit den Daten rausrücken, ist schon nervig. Es würde ja schon eine einzige LED reichen, die an- oder ausgeht, sobald das Öl die Betriebstemperatur erreicht hat. Hab mich beim Karl eigentlich gefreut, als ich gesehen habe, dass der im Optionsmenü einen Unterpunkt mit Öl hat und eine Zahl angezeigt wurde. Erst bei genauerem Hinsehen musste ich dann feststellen, dass es die prozentuale Öl-Restlebensdauer ist (als ob es so schwer wäre, den Tachostand mit dem des letzten Ölwechsels abzugleichen) :rolleyes:

    Ja das hab ich auch so verstanden ;)


    Glaub der frühere Ölwechsel lohnt sich auch monetär gesehen kaum, man ist ja garantiebedingt noch auf die Werkstatt angewiesen, da ist sowas nicht ganz billig. Und wenn kurz darauf was mit dem Motor ist, schiebt es Opel womöglich sogar auf den verfrühten Ölwechsel =O

    [quote='Skullz101','http://www.karl-forum.de/index.php/Thread/86-Einfahren/?postID=175#post175']


    Konkrete Ansätze:
    Ölwechsel nach 1.000-2.000km?


    Mmh, das ist laut sämtlicher Quellen die ich bislang zu dem Thema gelesen habe, eigentlich nicht mehr nötig. Im Gegenteil, das werksseitig verfüllte Öl ist wohl speziell auf neue Motoren abgestimmt, d.h. ein zu früher Wechsel ist u.U. sogar schlecht für den Motor, weil die Abriebteilchen von normalem Fahröl nicht so gut gebunden werden können. Was natürlich los ist, wenn man den Wechsel mit dem gleichen Einfahröl macht, kann ich nicht sagen, aber ob man diesen Effekt jemals spüren wird? So extrem kritisch sind Abriebteilchen für den Motor nicht mal, eher für die Lager von Turboladern wären sie absolutes Gift und den hat Karlchen ja (noch) nicht :P

    Folgende Thesen mal zur Diskussion:


    • Auf den ersten 1.000 - 2.000 Kilometern Vollgas vermeiden und mit maximal Dreiviertel der Höchstdrehzahl fahren.

    Ja, diese Grundregel sollte man definitiv beachten, wobei 3/4 von 6500 rpm ja schon fast 5000 sind, da würd ich persönlich doch noch etwas sanfter zu Werke gehen, wie gesagt, so bis 3500 oder im Notfall mal 4000.

    • Mit mäßigen Drehzahlen fahren, bis das Motoröl 80 Grad Celsius erreicht hat.

    Diese Regel sollte man ohnehin immer beachten, wenn man lange Freude am Auto haben will. Grade im Winter oder wenn das Auto lange gestanden hat. Meine Faustregel ist: 2x solange warten wie das Kühlwasser auf 90 °C braucht, dann kann man sich recht sicher sein, dass auch das Öl auf Betriebstemperatur ist.

    • Bremsanlage richtig „einbremsen“. Es dauert einige hundert Kilometer und Bremsmanöver, bis sich Beläge und Scheiben eingeschliffen haben.
    • Geringere Bremswirkung durch stärkeren Pedaldruck ausgleichen.

    Bei Bremsen würde ich einfach relativ normal vorgehen, bei Bedarf mittelstark bremsen und ansonsten durch vorausschauendes Fahren zu starke Bremsmanöver vermeiden. Man sollte auf keinen Fall versuchen, die Bremsen mit Vollbremsungen einzufahren, sonst könnten sich die Scheiben verziehen, genauso sollte man Streichelbremsungen vermeiden, weil dann die Beläge verglasen und niemals richtig gut bremsen werden. Wenn natürlich ein Kind auf die Straße läuft, sollte man nicht anfangen zu überlegen, ob man die Bremsanlage nicht eigentlich schonen wollte =O

    • Vor allem neue Motoren neigen zu erhöhtem Ölverbrauch(??) Den Ölstand bei jedem Tankstopp kontrollieren.

    Mmh, das wäre mir eher neu, bzw. ich habe noch nichts davon gehört. Grade ein neuer Motor ist ja noch sehr "dicht", wenn man das so sagen kann, d.h. eigentlich sollte eher wenig Öl mitverbrannt werden. Trotzdem, eine regelmäßige Kontrolle ist natürlich das A und O, sowohl anfangs, als auch später. Was aber glaub ich stimmt, ist, dass man anfangs massiv den späteren Ölverbrauch beeinflussen kann. Zu sportlich eingefahrene Autos werden im Alter gerne zu Ölschluckern, weil man anfangs eben den Verschleiß massiv vorangetrieben hat.

    • Neue Stoßdämpfer sind manchmal auf den ersten Kilometern etwas schwergängig.
    • Reifen erreichen erst nach ca. 400 Kilometern die höchste Leistungsfähigkeit.

    Die 2 Sachen stimmen glaube ich, wobei man da ja nicht groß drauf achten muss, wenn man ohnehin den Motor schont ;)

    • Neufahrzeuge so oft wie möglich lüften. Neuer Kunststoff dünstet aus.

    Gute Idee. Wobei man das ja am Geruch dann meist selbst merkt <X Vielleicht empfiehlt es sich anfangs auch, die Klimaanlage mal bei verschiedenen Temperaturen durchlaufen zu lassen, damit sich gar nicht erst Feuchtigkeit und Moder absetzen können.

    • mit wechselnden Drehzahlen einfahren und somit Motor/Getriebe einspielen lassen

    Das dürfte neben dem schonenden Fahren das wichtigste sein, keinesfalls den Tempomat auf 100 stellen und dann ewig damit fahren. Lieber ab und an ein wenig langsamer werden (z.B. mal hinter nem Laster herfahren) und dann in den 4. zurückschalten und überholen. Und in der Stadt einfach versuchen, schön alle Gänge durchzuschalten und sie bis 3000 oder 3500 auszufahren.

    Und laut dem aktuellen Test in der AMS beißen die Bremsen wohl richtig gut zu, knapp über 35 m Bremsweg aus 100 kmh ist eine Ansage für einen Kleinwagen mit der klassischen Scheiben-Trommel-Kombo.


    Das ESP kann man meines Wissens nicht abschalten, aber geht das beim TCSS? Ist ja im Winter doch immer blöd, wenn man mit ein bisschen Durchrutschen eigentlich gut vom Fleck käme, aber die Traction Control sofort eingreift :/ Besonders wenn man quasi in der Parklücke eingefroren ist, ist es doch hilfreich, wenn man sich ein wenig durch das Eis fräsen kann...