Beiträge von 1pritzR

    Also 700 km schaff ich derzeit ohne große Probleme, selbst mit Winterreifen. Bin meist bei 65 kmh Durchschnittsgeschwindigkeit im Bordcomputer. Fahr ich stattdessen Vollgas, ist der Tank aber auch schon mal nach gut 400 km leer und die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt vielleicht bei 80 kmh, nicht sehr rentabel.


    Bei 120 Tempomat schätz ich mal, dass du mit 5,5 Liter hinkommst, also ganz knapp 600 km. Tank also besser nach 500, max 550 km...

    Keine Sorge, der Karl ist kein deutsches Auto, das schon vom bloßen Gedanken an den bestimmungsgemäßen Gebrauch einen Werkstatttermin vereinbart (*hust* VW).

    1200 km jucken den gar nicht, im Gegenteil, ist der Motor mal warm, ist jeder km mehr kaum noch eine Hürde. 750 km bin ich damit auch schon mal am Stück mit kurzer Tankpause gefahren. Auch sehr oft schon 400 km am Stück.

    Ölverbrauch auf den letzten 140.000 km war ein halber Liter und den hab ich nur deswegen kurz vorm Ölwechsel reingekippt, weil ich keinen Bock hatte, das Restgebinde zu entsorgen.


    Pass nur auf, wenn der Sprit knapp wird und du vielleicht noch bis zur Grenze/nächst billigeren Tanke kommen willst. Die Anzeige ist sehr kryptisch, mir ist letztens der Saft trotz rechnerisch 30 km Restreichweite ausgegangen. War halt ne hügelige Autobahn und ich mit 205 auf'm Tacho unterwegs (der zeigt mit Winterreifen zuviel an). Ist dann 2 mal ausgegangen bei Vmax, ich dachte aber, das wäre der Motorbegrenzer und bin weitergefahren, war eh schon zu spät. Aber egal, Schlepper vom Autoclub kommen lassen, auf'm Hänger zur nächsten Tanke, getankt, kurz gerödelt und lief wieder.

    Mit dem 5W30 von GM machst du denk ich nichts verkehrt. Letzendlich kommt es eher auf deinen Fahrstil an. Ich z.B. fahre fast ausschließlich Autobahn und (da ohnehin viel Verkehr und alles beschränkt) meist nur um die 100 Tempomat. Langstrecke und kaum Belastung des Motors, da tut ein 0W20 und ein Wechselintervall von 20-30.000 km nicht weh.

    Also ich bin kein Profi, aber meinem Halbwissen nach läuft es so:


    Die Zahl vor dem W ist die Kaltviskosität, also wie flüssig ist das Öl nach einer kalten Nacht. 0 ist dabei noch relativ dünnflüssig, 5 und 10 sind schon etwas zäher. In kalten Gefilden ist 0 eigentlich vorzuziehen, aber bei älteren Motoren, die gerne mal Öl schwitzen oder eben in warmen Gegenden ist auch 5 oder 10 nicht verkehrt.


    Die Zahl hinter dem W ist die Warmviskosität. Gleiche Logik, 20 wäre recht dünnflüssig, 30 und 40 etwas zäher. Dafür halten viskosere Öle noch höhere Belastungen aus, also hohe Lasten und Geschwindigkeiten, dabei werden sie ja lokal noch heißer und flüssiger. Darum fahren Sportwagen auch oft ein W50 oder W60.


    Fährt ein Karl nun mit einem W40 mit 80 über die Landstraße, wird das Öl wohl stark unterfordert sein. D.h. es bleibt zäher und der Motor wird träger und verbraucht mehr, wenn auch nur marginal. Schmieren tut es natürlich trotzdem bestens und wird auch nicht schaden.


    Beim Karl musst du soweit ich weiß auf die dexos2-Freigabe achten, bzw. schau noch mal in die Betriebsanleitung, da steht es genau drin. Viele Onlineölshops bieten auch ganz einfache Tools wo man das Fahrzeug eingeben kann.

    Und zur Beruhigung, ich hab auch schon billiges Castrol 10W40 in meinem alten Punto gefahren in einem Winter mit bis zu -20 °C. Da ist das Öl am Morgen schon zäher als Waldhonig. Der Anlasser und die Ölpumpe leiden darunter wahrscheinlich am meisten, dem Motor selbst ist es bei gemäßigtem Warmfahren vermutlich sogar egal.

    Also für die spanische Küche würde ich defintitiv ein gutes, extra natives Olivenöl empfehlen ;)


    Für Don Karlos scheiden sich die Geister gewiss stärker. Früher war ich auch auf dem Trip, dass 0W40 immer das Non-Plusultra ist. Aber bei den aktuellen Spritpreisen kann man auch über ein W20-Öl nachdenken. Oder fährt man einen 75PS-Kleinstwagen wirklich so, dass man Angst haben muss, einen Ölfilmabriss zu erleiden? Und bei der Kaltviskosität ist man glaub ich mit 5 in Spanien gut beraten. Fährt man aber doch auch mal in kältere Gefilde, tut eine 0 so oder so nicht weh.

    Also ich probiere nächstes Jahr mal das 0W20, solche Öle sind in asiatischen Ländern längst Standard und so anders ist da das Klima auch nicht. Wer den Karl doch gerne mal ausfährt oder vollbepackt durch's Gebirge fährt, kann auch 0W30 oder 5W30 nehmen. 0W40 schadet wahrscheinlich auch in keinster Weise, ist halt fraglich, ob man dann nicht doch ein paar PS und ein paar Zehntel Liter Sprit mehr opfert...

    Jetzt bin ich endgültig verwirrt. Bei WENIGER Profil hast du keine Haftung mehr? Weniger als 1,2 mm und du fährst auf der Karkasse rum. Selbst echte WR sind bei 3-4 mm meist schon so grottig, dass man damit nicht mehr auf frischem Schnee oder Eis fahren möchte.


    Also ich bin bestimmt kein Sicherheitsfanatiker und fahr meine WR auch mit 3 mm noch im Sommer auf oder fahr mal Sommerreifen mit 2 mm. Aber mit 1,2 mm bist bei jeder Kontrolle oder nem Unfall sowas von dran...

    Ich fahre seit Jahren Ganzjahresreifen, da der Tausch mir auf den Keks geht. Habe immer gute Erfahrungen gemacht und genutzt werden diese 4-5 Jahre. Bei einer Profiltiefe von 1,2mm werden sie generell getauscht... ?

    Ähh ist das ein Tippfehler oder fährst du wirklich mit 75% vom gesetzlichen Mindestlimit rum?

    Hat jemand inzwischen Erfahrung mit 0W20-Öl? Werde den nächsten Servicetermin ausfallen lassen und stattdessen wieder selbst wechseln, d.h. ich kann's mir frei aussuchen. Der Preisunterschied ist ja inzwischen nicht mehr groß.


    Aber bringt es was aus Spritsparsicht? Bei den aktuellen Spritpreisen ist mir jeder 1/10tel Liter ganz recht mit über 20.000 km im Jahr. Ich fahre 90% Autobahn und brauch derzeit mit Winterreifen im Schnitt 4,8 Liter E10. Wäre schon cool, wenn ich dann im Sommer näher an die 4 Liter rankäme...

    45 tkm NUR auf der Vorderachse? Dann haben die ja sogar länger gehtalten als meine ;) Wie gesagt, hinten glaube ich verschleißen die überhaupt nicht, kein Gewicht drauf, keine Last in der Kurve und natürlich kein Drehmoment.