Beiträge von 1pritzR

    Die Jahresinspektion habe ich gerade bei meinem Händler machen lassen. Ich finde diese mit 239,94 € teuer.
    Vor allem das Öl; 4 l Dexos 2 für 87,96 € ohne Mwst.
    Ansonsten wurde nur der Ölfilter (17,79 € + Entsorgungskosten 2,89 € + Mwst.) und selbstverständlich der Dichtring der Ablassschraube (1,80 €) gewechselt, Scheibenwasser nachgefüllt und Kontrollen gemacht. An Arbeitszeit war das nicht mal eine ganze Stunde...


    Wurde das berechnet? Wenn ja, ist das ist ein gutes Indiz, die Werkstatt definitiv zu wechseln. Wenn nicht, ist es zwar nicht minder unnötig, aber zumindest ein netter Service.


    Die erste Inspektion ist wirklich reine Geldschneiderei, bzw. der teuerste Ölwechsel der Welt.

    Kann mir vorstellen, wie sehr man sich darüber aufregen kann, v.a. wenn die grundlegende Ursache ein rücksichtslos parkendes Arschloch war.


    Es ist inzwischen an Lächerlichkeit kaum mehr zu überbieten, wie anfällig unsere Autos geworden sind, bzw. was Reparaturen kosten. Autofahren erinnert nun fast mehr ans Durchqueren einer belebten Fußgängerzone mit einer wertvollen Ming-Vase, als an die Benutzung eines 08/15-Gebrauchsgegenstandes. Verdienen tun daran ausschließlich die Versicherungen und Werkstätten (und natürlich Vater Staat mit seinem reichhaltigen Steuerrepertoire), die fröhlich unser Geld hin- und herschachern und uns eine Vollkaskomentalität eingeredet haben, die uns alle in eine schier endlose Kostenspirale zieht.


    Ich ganz persönlich würde die Tür einfach mit nem Lackstift dick zupinseln und den Spiegel so gut es geht befestigen (zumindest bis zum nächsten TÜV). Bis in 2-3 Jahren gibt's dann auch mehr günstige Gebrauchtteile. Lackschäden (egal wie neuwertig das Auto sein mag), sind mir keinen Cent wert, solange sie rostsicher abgedeckt sind. Reparaturen am eigenen Fahrzeug bekommt man von keinem noch so gutmütigen Käufer je wieder rein.

    Frag mich auch, was aus dem Karl werden soll... Schon der Agila war eher ein Ladenhüter, aber von dem seh ich inzwischen eine ganze Menge rumfahren (sehe mindestens 3-4 die Woche). Vom Karl hab ich bislang (meinen, den Vorführwagen und ein Werbefahrzeug einbezogen) 6-8 gesehen (bei zweien bin ich mir aufgrund der Ähnlichkeit mit dem Corsa von hinten nicht sicher. Und das in 1 1/2 Jahren quer durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.


    Bislang waren alle Mitfahrer eigentlich sehr angetan von dem Fahrzeug, v.a. in Verbindung mit dem fairen Preis (bei entsprechendem Rabatt). Aber Opel selbst scheint ihn wirklich sehr stiefmütterlich zu behandeln. Ich vermute fast, dass er nicht mal ein Facelift bekommen wird (nach dem Karl Rocks), sondern irgendwo in der Agila-C-Schublade klammheimlich den Abgang machen wird.

    Guter Punkt, gerade beim Karl. Ich hab bislang jeden Herbst etwa eine Hand voll Laub aus jeder Seite vorne entfernen können. Bescheuerter kann man das Ganze kaum konstruieren, der ganze Dreck fällt ungehindert in den Radkasten, bleibt schön unten zwischen Blechkante und Verkleidung hängen und gleichzeitig dient das ganze als Wasserablauf von Dach und Windschutzsscheibe. Da kommt literweise Wasser ran, perfektes Milieu für Rost.


    Ich hab das bei mir großzügig mit Vaseline/Wachs eingestrichen und alle Hohlräume mit FF geflutet. Dadurch kleben die Blätter zwar noch besser da drin, aber sauber machen muss ich ja so oder so...

    Unter 1000 € kommt man aus fast keiner noch so kleinen Lapalie raus. Schon beim kleinsten Kratzer hat der Unfallgegner das Recht, sich ganze Bauteile komplett lackieren zu lassen. Da wundert es nicht, dass bei gefühlt 90 % der Parkrempler Unfallflucht begangen wird, denn alles bis etwa 1300 € zahlt man sinnvollerweise aus eigener Tasche, statt die SF-Klassen zu verlieren.


    Gewinnen tun dabei einzig und allein die Werkstätten und die Versicherungen (die ihre regulierten Schäden großzügig von ihren Beiträgen decken lassen). Leute, die ihr Auto auf Pump kaufen/finanzieren/leasen, tun ihr Übriges dazu, da sich hier meist nicht die Chance einer günstigen Reparatur bietet (um dem ganzen Teufelskreislauf Einhalt gebieten zu können).

    Ich frag mich bei solchen Angelegenheiten immer, warum der Hersteller freiwillig auf einen kraftvolleren Motor verzichten sollte, wenn doch ein etwas anders ausgelegter Filter angeblich gleich spürbare Verbesserungen mit sich bringt. Das kann ich mir nur damit erklären, dass es durchaus signifikante Nachteile hat, sei es bei Verbrauch, Filterleistung oder Motorlauf...


    Ich frage mich außerdem, bei welchen niedrigen Drehzahlen ihr unbedingt Leistung braucht. Der Karl fährt sich eigentlich so kurz übersetzt, dass man sich eher bemühen muss, beim Warmfahren unter 3000 rpm zu bleiben. Im warmen Zustand bin ich höchstens beim Anfahren und vielleicht bei Tempo 70 unter 2000 rpm...