Opel Karl TPMS-Sensoren programmieren und anlernen mit Auslesegerät

  • Ich fand diesen Artikel, wollte deises mit Ihnen teilen.


    Der Opel Karl ist werkseitig mit dem OE-Sensor Nr. 13589601 von Schrader ausgerüstet, welcher hier mit ähnlicher Anlernprozedur wie beim Corsa-E stationär angelernt wird (manual learn).


    So lernen Sie die RDKS-Sensoren beim Opel Karl erfolgreich an.

    Opel Karl RDKS-Sensoren manuell anlernenBeim stationären (bzw. manuellen) Anlernen werden zunächst die neuen Räder mit den neuen RDKS-Sensoren ans Fahrzeug montiert.
    Anschließend die Menütaste am Blinkerhebel links einmal drücken und mit dem Drehschalter am Hebel schrittweise bis zur Reifendruckkontrolle- im Fahrerdisplay erscheint „tire learn“ drehen.
    Danach die set/clr-Taste am Ende des Hebels solange gedrückt halten, bis das Fahrzeug mit doppeltem Hupton den Start des Anlervorgangs signalisiert. Anschließend werden alle 4 Sensoren (VornLinks beginnend) bit dem Auslesegerät Tech500 oder Ateq VT56 ausgelesen.
    Dabei wird der RDKS Sensor vom Auslesegerät aktiviert und kommuniziert mit dem Steuergerät.
    Jedes Rad bestätigt den abgeschlossenen Anlernvorgang jeweils mit einem Hupton und nach dem 4. Rad ein Doppelhupton als Abschlußbestätigung des gesamten Anlernvorgangs.
    Die Luftdrücke sind danach im Display über die Menütaste sofort abrufbar.


    Hierzu ein Video, welches wir bei unserem Corsa-E RDKS-Test aufgenommen haben:


    https://www.youtube.com/watch?v=zoyqx6Ovu-A


    Der Karl fährt ab Werk die Reifendimensionen 185/55R15 82H auf 6×15 ET50 und 165/65 R14 79T auf Stahlfelge 5×14 ET38.
    Die kleine Dimension ist hierbei für Winterkompletträder recht interessant, allerdings sind die Stahlfelgen zur Zeit noch nicht lieferbar.
    Für die 15″-Bereifung ist aktuell schone die Alufelge Enzo G als Winterrad für den Opel Karl freigegeben.
    Für unseren Versuch haben wir ein paar Testräder mit ähnlichem Abmaß zusammengestellt und nacheinander den Schrader EZ-Sensor und den Cub Unisensor programmiert und montiert.
    Die Programmierung des Schrader EZ-Sensor funktioniert bei beiden Geräten sehr schnell und auch der Cub Unisensor lässt sich mit dem Cublec auf dem Bartec Tech500 zügig erstellen.
    Da der Opel Karl ausschließlich manuell angelernt werden muß, entfällt eine Anlernfahrt nach der Montage

  • Den Artikel hatte ich auch bereits gefunden, leider heißt das quasi, dass man zum Anlernen in die Werkstatt muss, diese Geräte sind wohl alles andere als billig.


    So wie ich es verstanden habe, erkennt das Auto die Reifen dann aber beim Reifenwechsel wieder, oder liege ich damit falsch? Wenn man zweimal im Jahr in die Werkstatt muss, nur damit man 4 mal das Gerät an die Reifen hält (Wechsel mach ich sowieso selbst), wäre das schon äußerst nervig.

  • ja, das ist richtig, diese anlern geräte kosten etwa 700 Euro.


    und in der tat wird es sein, das bei nur einem reifenwechsel nicht eingelernt muss werden, der TPMS-Sensor bleibt gleich.
    die Räder mussen dann wieder an der gleichen Stelle an das auto angebracht werden. (zb. Linksvorn bleibt Linksvorn)


    Verwendet man nun einem anderes räd met reifen, mit einem anderen Sensor dann muss neu eingelernt werden.
    Dies liegt daran, jedes TPMS-Sensor arbeitet mit einem anderen radio-Freqenz.

  • Wobei ich für meinen Teil das für geplante Abzocke halte. Es gibt genug Sensoren, die sich selbst anlernen und auch sonst könnte man erwarten, dass sich im Jahre 2015 ein Sender und Empfänger automatisch erkennen und kalibrieren können. V.a. da diese Dinger als Original locker 40€ pro Stück kosten.


    Was dann wiederum nervt, ist, dass man die Räder nicht mehr alle paar Wechsel achsweise tauschen kann, um sie gleichmäßig abzufahren. Um unnötige Kosten in der Werkstatt zu vermeiden, muss man die vorderen fast abfahren, um sie dann auf die Hinterachse zu packen und einmal neu zu kalibrieren, sehr suboptimal. Oder man fährt vorne komplett runter und tauscht diese dann früher, dann fährt man sehr unterschiedliche Reifen spazieren, auch nicht grade das Optimum.

  • Wobei ich für meinen Teil das für geplante Abzocke halte. Es gibt genug Sensoren, die sich selbst anlernen und auch sonst könnte man erwarten, dass sich im Jahre 2015 ein Sender und Empfänger automatisch erkennen und kalibrieren können. V.a. da diese Dinger als Original locker 40€ pro Stück kosten.


    Was dann wiederum nervt, ist, dass man die Räder nicht mehr alle paar Wechsel achsweise tauschen kann, um sie gleichmäßig abzufahren. Um unnötige Kosten in der Werkstatt zu vermeiden, muss man die vorderen fast abfahren, um sie dann auf die Hinterachse zu packen und einmal neu zu kalibrieren, sehr suboptimal. Oder man fährt vorne komplett runter und tauscht diese dann früher, dann fährt man sehr unterschiedliche Reifen spazieren, auch nicht grade das Optimum.


    Also bei meinem Astra J habe ich 2 Radwechsel hinter mir und das geht genau wie auf dem oben verlinkten Video und die Sensoren müssen immer neu angelernt werden, da ist nix mit gleiches Rad an die selbe Stelle, das bringt nix das, bei meinem Astra war es auf jeden Fall so

  • Also bei meinem Astra J habe ich 2 Radwechsel hinter mir und das geht genau wie auf dem oben verlinkten Video und die Sensoren müssen immer neu angelernt werden, da ist nix mit gleiches Rad an die selbe Stelle, das bringt nix das, bei meinem Astra war es auf jeden Fall so


    DAS wäre der Supergau ...

  • Wäre ja eine seltene Dummheit oder gewünscht von Opel? Mein FOH wird mir das zwar immer so oder für nen 5er in die Kaffekasse machen, das ist nicht das Problem. Aber muss das sein?

  • Heute die WR vom FOH geholt und gleich mal mit dem Meister geschwatzt. Es ist definitiv so, dass bei jedem Räderwechsel die Sensoren beim FOH bei programmiert werden müssen. Also jedes Frühjahr und jeden Herbst zum FOH. Toll :(

  • Auch sehr sinnvoll, dass wir uns jetzt alle Originalsensoren zugelegt haben, wo die billigsten Nachrüstdinger ebenso aufwendig zu programmieren wären. Einen der Wechseltermine kann man ja evtl. mit einer Inspektion zusammen legen, aber sinnloses in die Werkstatt Rennen ist es allemal. Immerhin kann man den Termin zum Programmieren legen wann man will, fährt man halt notfalls ein paar Wochen so rum.


    Sensoren halten laut Reifenhändler ohnehin nur 7 Jahre, also schon mal auf die neuen sparen. Schon bekloppt, kauft man sich immer die Originalsensoren, kosten die so viel wie ein Satz Reifen, und man braucht etwa alle 2 Reifensätze neue Sensoren, ergo Mehrkosten von locker 50%. Beim nächsten Mal kauf ich mir ohnehin die billigsten Ebay-Dinger, hoffentlich sinken die Kosten bis dahin auf 10€ oder so.

  • Ein guter FOH ist nur eben auch einer, der ansonsten gut an einem verdient ;)


    Ich werd mir da wahrscheinlich die nächstgelegene Werkstatt suchen, die das für den kleinstmöglichen Preis macht. Und das Hinfahren dann auf jeden Fall mit einer sinnvollen Fahrt (Einkaufen etc.) verbinden.

  • Kann man eigentlich das Licht löschen ,also praktisch dem Steuergerät erzählen ,ja der Reifendruck stimmt
    Es stört mich zwar jetz nicht unbedingt,aber wenn die Möglichkeit besteht ,wärs net schlecht.